Warum „Träumen“ so wichtig ist, dass es zum 31. Artikel der Magna Charta werden sollte.
Als wir Carlos Martínez, den bekannten Pantomimen, fragten, was er für wirklich wichtig hält, antwortete er: „Träumen. Jeder hat das Recht zu träumen. Dies sollte der 31. Artikel der Magna Charta werden.“
Wahrscheinlich werden jetzt viele sagen, dass doch jeder so viel träumen kann wie er will. Wozu brauchen wir dann einen 31. Artikel in der Magna Charta? Da ist sicherlich was dran. Andererseits bekommen wir immer wieder das Gefühl vermittelt, dass wir viele Träume gar nicht umsetzen können. Uns wird die Verbindung zwischen Traum und Realität gekappt. Und das ist folgenreich. Denn wir kommen in die Gefahr, unsere Ziele und den Glauben an uns selbst aus den Augen zu verlieren.
Damit es keine Missverständnisse gibt. Dies ist kein Plädoyer für die Aussage:
Du kannst alles schaffen, was du willst.
Das stimmt nämlich auch nicht, denn wenn wir alles schaffen könnten, was wir wollten, dann hätten wir Millionen von Weltmeistern und Weltmeisterinnen, ebenso viele NobelpreisträgerInnen, KönigInnen, und Ritter. Wir müssen mit dem Scheitern leben. Das Scheitern gehört zum Erfolg dazu. Das muss aber noch lange nicht heißen, dass wir aufgeben zu träumen.
Vielmehr sollten wir unseren Träumen glauben. Wie das gehen soll, können wir von den Kindern lernen.
Ein Beispiel dafür ist unser fünfjähriger Sohn Leonhard. Er träumt davon ein Held zu sein. Letztens stellte er sich sogar als Leonard Robin Hood vor. Manchmal will er auch Indianerhäuptling sein, oder Karate-Weltmeister. Wahrscheinlich wird er nichts davon in seinem Leben wirklich umsetzen. Deswegen reagieren viele Erwachsene mit den Worten: „oh wie süß.“ Aber damit nehmen wir ihn nicht ernst, ihn und seine Träume. Wir schmunzeln ein wenig und wir unternehmen dann klägliche Versuche, ihn auf den Boden der Tatsachen zu holen. Dabei ist es so wichtig für ihn, dass er sich vorstellt, er wäre ein Held. Denn er will anderen Menschen helfen, will wie Robin Hood die Armen beschützen. Vielleicht wird er niemals ein solcher Held, das ist auch gar nicht wichtig. Sein Bestreben, sich für andere Menschen einzusetzen, und dafür Anerkennung zu bekommen ist wichtig und unterstützenswert. Wir sollten uns dabei helfen, Helden zu werden. Vielleicht wird sich Leonard irgendwann im Umweltschutz, oder für kranke oder arbeitslose Menschen einsetzen. Dann hat die Realität ihren Helden gefunden. Deswegen ist es wichtig, den Träumen Raum zu geben und sie ernstzunehmen.
Und dann ist es auch wichtig, dass wir Groß träumen. Wir sollten unsere Wünsche und Träume nicht immer klein machen. Dann machen wir auch unsere Realitäten klein. Die Welt braucht große Ideen. Habe den Mut zu großen Träumen. Dream big und traue dich, mit anderen Menschen darüber zu sprechen. Teile Ihnen mit, was dir am Herzen liegt, was du verändern willst, wovon du träumst.
Wie wir die Wichtigkeit der Träume auch noch in unser Leben integrieren können.
Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten den Träumen Platz im Leben zu geben. Wir haben zum Beispiel oft Angst vor Albträumen. Wir versuchen Kinder vor Albträumen zu bewahren. Dabei sind Albträume wichtig. Sie helfen uns Ängste zu verarbeiten. Wir brauchen Albträume. Wenn du also einen Albtraum hast, dann träume ihn doch einfach mal zu Ende. Zwinge dich nicht aufzuwachen, sondern lass ihn seine Arbeit machen und du wirst sehen, dass der Traum dir keine Angst mehr machen kann.
Es sind aber auch die Träume der anderen wichtig. Vielleicht kannst du jemandem helfen, seinen Lebenstraum zu verwirklichen. Das tut nicht nur dem Träumenden, sondern auch dir selbst gut.
Wir träumen zum Beispiel davon, dass viele Menschen ihre Träume verwirklichen und wollen sie aufwecken, ihre Lebensträume ernst zu nehmen.

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